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So schöne Lügen
von Tara Isabella Burton
Ein Buch, das polarisiert ?leider nicht mein Fall! 16. Juni 2019
New York City ? nicht erst seit Frank Sinatra?s Hit verkörpert diese Stadt wie kaum eine andere einen Ort der Hoffnungen, an dem Träume wahrwerden können. Zugleich ist es auch eine Stadt der Extreme, in der Reputation und Kapital scheinbar den Takt angeben. Als eingefleischter Fan von The Big Apple war Tara Isabella Burtons Werk ein Muss für mich, zumal ich in letzter Zeit viele zauberhaft-romantische Wohlfühlromane gelesen hatte und nun nach etwas Spannung und Großstadt-Flair durstete. Wäre ich mal lieber in meinem gewohnten Genre geblieben!

Allein das wunderschöne Cover hat mich in seinen Bann gezogen und ich musste förmlich nach diesem edel aussehenden Buch greifen. Die Covergestaltung in den Farben Schwarz und Gold ist absolut passend zur Glitzer-und-Glamour-Society, in der die Figuren sich bewegen, gewählt worden.

Leider bin ich mit keiner der beiden Hauptfiguren, Louise und Lavinia (- beide auf ihre eigene Art unsympathisch und durch eine zweifelhafte Hass-Freundschaft verbunden -), warmgeworden. Mehr noch: ich konnte sie nicht ausstehen. Abgesehen davon, dass man im Hinblick auf Eitelkeit, Geltungsbedürfnis, Neid und Oberflächlichkeit mit solchen 'Freunden' keine Feinde mehr braucht, hat mich ihr Verhalten schockiert und einfach nur abgestoßen.

Selten habe ich einen Roman gelesen, der in solchem Ausmaß von vulgären, plumpen und schlichtweg furchtbaren Ausdrücken gestrotzt hat. Mir kam es so vor, als wäre hinsichtlich der Wortwahl bewusst etwas übertrieben worden, um den Eindruck einer hippen, jugendlichen Sprache zu erwecken ? was leider nicht nur unheimlich künstlich wirkte, sondern auch aufgrund des Fremdschäm-Potentials den gesamten Leseeindruck für mich geschmälert hat. Insgesamt würde ich den Schreibstil als eher ungewöhnlich beschreiben. Nach einem interessanten Start verlor die Geschichte zügig an Spannung und plätscherte fortan eher langweilig und langatmig vor sich hin. Die Dialoge waren teilweise peinlich hohl und nichtssagend, genauso oberflächlich wie die Bussi-Bussi-Gesellschaft der lokalen Partyszene, in der der wahre Wert eines Menschen scheinbar nicht mehr zählt.

Gegen Ende des Werkes schaffte es die Autorin jedoch, mich hinsichtlich Louise nochmal zu überraschen ? mehr möchte ich hier nicht verraten. Insgesamt regt die Thematik rund um das Social Media-Verhalten der Figuren zwar zum Nachdenken an, aber die ansonsten dermaßen realitätsfremde Handlung hinterließ bei mir einen eher schalen, ernüchterten Geschmack. Hier war das Cover wirklich das Einzige, was mich begeistern konnte; daher vergebe ich einen Stern für die optische Aufmachung und den zweiten Stern für die eigentlich interessante Grundidee, deren Potential leider überhaupt nicht ausgeschöpft worden ist.

Fazit: Recht enttäuschend; dieses Buch war einfach überhaupt nicht mein Fall. Kann man mal gelesen haben, wenn man sehr viel Zeit und Langeweile hat ? muss man aber nicht.

Siebzehnter Sommer
von Maureen Daly
Siebzehn 16. Juni 2019
'Siebzehnter Sommer' ist ein eher unaufgeregter Liebesroman, der die erste Liebe eines jungen Mädchens nachzeichnet. Aus heutiger Sicht lesen sich einige Passagen etwas fremd, was daran liegt, dass dieses Buch bereits 1942 erschienen ist.
Vor diesem Hintergrund wird die Geschichte nochmals in ein anderes, spannenderes Licht gerückt. Zur damaligen Zeit wurden die Vorgehensweisen sicher in ein adäquates Licht gestellt, inzwischen sind mir viele Gedanken und Bräuche fremd. Daher fiel es mir sehr schwer mich in die Protagonistin hinein zu denken.
Dennoch habe ich in diesem Buch eine schöne, seichte Lektüre gefunden. Inhaltlich passiert eher wenig, was durchaus reizvoll ist - so konnte ich ich eher auf die Protagonisten konzentrieren. Aber auch hier fiel es mir teilweise schwer mit der heutigen Denkweise und den dort beschriebenen Dingen konform zu gehen.

Intrigen am Lago Maggiore
von Bruno Varese
Der 2. Fall für Matteo Basso 16. Juni 2019
Matteo Basso, Ex-Polizeipsychologe, hat sich in seiner neue Heimat am Lago Maggiore eingewöhnt. Nach einer Feier für einen seiner drei Mechaniker-Freunde wird auf der kleinen Insel Isola Bella am nächsten Morgen ein Toter gefunden. Der Fotograf Vittorio Ferretti aufgespießt auf dem Horn eines Einhorns, dass als Wahrzeichen im Park der Insel Isola Bella steht. Und was bedeutet die herausgeschnittene Rippe? Nachdem wenige Tage später auf der Landzunge der Insel das Skelett einer weiblichen Toten gefunden wird, hat Matteo die offizielle Erlaubnis hier bei den Ermittlungen, die sich auch diesmal sehr schwierig gestalten, behilflich zu sein.


Dies ist der zweite Fall für Matteo Basso und auch hier erfahre ich wieder einiges aus seinem hinter ihm liegenden Privatleben. Nun weiß ich, warum ihn seine Frau verlassen und er Mailand der Rücken gekehrt hat. Während Matteo, diesmal sogar mit Rückendeckung von Kommissarin Nina Zanetti in den anstehenden Mordangelegenheiten unterwegs ist, kümmern sich seine drei Mechaniker-Freunde Beppo, Flavio und Luigi darum, dass die Kunden der Macelleria nicht ohne Wurst da stehen. Die Drei mag ich besonders wegen ihres Humors und ihrem großen Herzen.
Obwohl Matteo Basso Psychologe ist, reagiert er auch hier manchmal wieder sehr unbedacht und bringt sich damit selbst in Gefahr. Aber vielleicht lernt er es ja noch.
Die Annäherung der Kommissarin und des Psychologen/Metzgers geht in die nächste Phase. Sie sind schon beim Du angekommen und ich sehe weiterhin kleine Schmetterlinge fliegen.

In diesem Kriminalfall komme ich an die unterschiedlichsten Handlungsorte, bei denen ich anfangs nicht weiß, ob und wie sie alle zusammenhängen. Zusammen mit Matteo ermittle ich auf der legendären Mailänder Galopprennbahn, besuche mit ihm zusammen eine berühmte Wallfahrtskirche in den Bergen und lasse mich mit ihm durch ein humanbiologisches Forschungslabor führen. Und wahrhaftig führen alle Spuren und losen Fäden schließlich zusammen und ergeben eine schlüssige Auflösung des Falles. Mir gefällt sehr gut, dass der gesamte Krimi eine gewisse Ruhe ausstrahlt, ohne ausufernde Action und viel Blutvergießen auskommt und trotzdem sehr spannend und interessant ist.

Wie schon in Band 1 sind auch hier auf den Rückseiten des Covers zwei Landkarten mit dem Lago Maggiore und den einzelnen Orten abgebildet. Die immer wieder eingestreuten italienische Vokabeln und die wunderschönen Beschreibungen der Landschaft rund um den Lago Maggiore verbreiten Urlaubsfeeling.

Ich habe mich wieder von Balkonien an den Lago Maggiore treiben lassen, wurde sehr gut unterhalten und bin schon auf den 3. Fall von Matteo Basso und Nina Zanetti gespannt.

 
 

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