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Die ferne Hoffnung
von Ellin Carsta
Geschehnisse, die der damaligen Zeit angepasst sind und aufschlussreiche Details liefern 01. Juni 2020
von Gudrun
Das Cover hat mich gleich auf Anhieb begeistert. Die Stimmung, die durch die Farbgebung und die Szenerie erschaffen wird, passt hervorragend zum Gesamteindruck.

Der Schreibstil konnte mich von Anfang bis Ende mitreißen und hat mich in die damalige Zeit versetzt. Die Themen und die Verhaltensweisen passen gelungen zusammen und schaffen ein stimmiges Bild.

Die Charaktere werden eindrücklich und lebendig vorgestellt, so dass ich mich als Leser auf Du-und-Du mit den Beteiligten fühlen konnte. Die vielfältigsten Emotionen, Gedankengänge und Beweggründe werden dadurch verständlich und spannungsreich transportiert.

Leise Vorahnungen, die sicherlich bewusst so von der Autorin durch geschickt eingeflochtene Details, entstehen, sind so gut inszeniert, dass diese als positiver Aspekt gelten.

Super interessante Komponenten zu den Hintergründen sowie den Abwicklungen und Vorgehensweisen des Handels generell und insbesondere der des Kakaoanbaus, der Verarbeitung und den Vermarktungselementen werden dem Leser eindrücklich und gut nachvollziehbar reflektiert.

Die Herangehensweise, die Themen und Vorgänge mittels sich abwechselnder Orte sowie Briefen oder auch Tagebucheinträgen, machen dieses hervorragende Buch spannend und interessant. Dabei ziehen sich die Zusammenhänge gekonnt, wie ein roter Faden, durch die Segmente.

Das Lokalkolorit wird in den jeweiligen örtlichen Begebenheiten ausgezeichnet bedient und erschafft einen guten Eindruck.



Mein Fazit: Geschehnisse, die der damaligen Zeit angepasst sind und aufschlussreiche Details liefern

Wozu wir fähig sind
von Laila El Omari
Der neue Graf von Monte Christo 01. Juni 2020
In dem Roman treffen einige junge Erwachsene aufeinander. Dazu gehören Patrick und Alina, Hannah und Maximilian sowie Robin und der geheimnisvolle Alexander und Leonora.
Alexander treibt ein rätselhaftes Spiel, Leonora hilft ihm dabei. Der Grund liegt in der Vergangenheit.

Es dauert lange, bis der Leser erfährt, was es mit der Episode um Nico von vor 7 Jahren auf sich hat.
Das geheimnisvolle trägt den Roman, die Langsamkeit bei der Plotentwicklung macht es den ungeduldigen Leser schwer. Doch es lohnt sich.
Ein wenig dachte ich an Der Graf von Monte Christo, an den sich die Autorin Laila El Omari originellerweise angelehnt hat.

Ein wenig konstruiert ist die Handlung, dennoch habe ich den Roman mit Interesse gelesen.

Kostbare Tage
von Kent Haruf
Am Ende der Hoffnung? 01. Juni 2020
Dad Lewis spürt, dass sein Leben zu Ende geht. Frau und Tochter versuchen, ihm den Abschied soweit als möglich zu erleichtern. Der Sohn, im Streit gegangen und seit Jahrzehnten schmerzlich vermisst, erscheint dem Sterbenden nur noch im Delirium. Ein Priester erntet für sein Engagement von der Gemeinde heftige Ablehnung. Eine Liebe, nein, zwei Lieben gehen zu Ende. Das Mädchen Alice hingegen findet Frauen, die sich kümmern und seine eher triste Jugend ein wenig verschönern.
In Rückblenden beleuchtet Kent Haruf das Leben des alten Ehepaares Lewis und seiner Kinder. Er schreibt über Menschen, gescheitert und am Ende ihrer Hoffnungen, dennoch getragen von einer kleinen Gruppe. Wieder führt er uns nach Holt, wo der Leser bereits die eine oder andere erwähnte Person kennt. Der Autor erzählt in ruhigem Ton vom Leben der Menschen, die am Rand der Gesellschaft in sehr bescheidenen Verhältnissen, aber meist zufrieden, ihr Dasein fristen. Der Roman bietet einen hohen Wiedererkennungswert. Diesen Teil von Amerika muss der Autor wohl gut gekannt haben.
Was ich bei diesem Buch von Haruf aber vermisse, ist die unklare Skizzierung des Aussehens der Personen. Man kann sich ein Bild davon machen, was sie denken und empfinden, aber nicht, wie sie äusserlich sind. Und das ist doch ein wesentlicher Bestandteil beim Lesen. So fehlt insgesamt die Farbe, das Bildliche. Vielleicht erscheint mir Holt deshalb als ein grauer, staubiger Ort, an dem ich nicht wohnen möchte. Der Schluss scheint mir etwas abrupt, das Schlusskapitel nicht abgerundet. Lediglich langanhaltende Blizzards und nächtliche Stürme werden angekündigt. Insgesamt wenig Hoffnung am Ende.

 
 

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