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Rezensionen

Kent Haruf
12 Rezensionen

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Unaufgeregte, detailreiche Erzählung über den letzten Sommer eines Mannes 29. Juni 2020
von A. J.
Kostbare Tage sind die Sommertage für den an Lungenkrebs erkrankten Dad Lewis, denn es wird sein letzter Sommer, in der fiktiven Kleinstadt Holt, irgendwo im Mittleren Westen der USA, sein. Gepflegt und unterstützt wird er bis zum letzten Tag von seiner Frau Mary. Als sein Zustand immer schlechter wird kommt auch die gemeinsame Tochter Lorraine nach Hause um zu unterstützen. Nur ihr Bruder Frank, der sein Elternhaus, aufgrund seiner vom Vater nicht akzeptierten Homosexualität verlassen hat, kehrt nicht nach Hause zurück. Dad sinniert im Laufe der Zeit über sein Leben, das im Großen und Ganzen ein sehr glückliches war, von ein paar Episoden abgesehen. Auch die Nachbarinnen Berta May mit ihrer achtjährigen Enkelin Alice und Willa mit ihrer Tochter Alene besuchen und begleiten Dad regelmäßig in seinen letzten Tagen. Zwischendurch erfährt der Leser auch mehr über deren Leben und ihre Schicksalsschläge.
Der Erzählstil Harufs passt zur Story und seinen Beschreibungen über die weite Landschaft Holts und der Langsamkeit der Kleinstadt.
"Kostbare Tage" kann als Buch über das Loslassen und Abschiednehmen beschrieben werden. Es kommt jedoch gänzlich ohne Theatralik und Resignation aus. Ich empfand es als tröstlich und es hat mich trotz der eher unaufgeregten und etwas vorhersehbaren Handlung dennoch bis zur letzten Seite nicht losgelassen.
Eine neue Episode aus Holt 24. Juni 2020
von Petris
Es sind wahrhaft kostbare Tage für Dad Lewis, denn es ist sein letzter Sommer, er hat Krebs im Endstadium. Die Schmerzen hat er im Griff, aber die Kraft wird weniger. Diesen letzten Sommer verbringt er mit seiner Frau Mary und auch die gemeinsame Tochter Loraine ist zurück in die Kleinstadt Holt gekommen, um diese kostbaren Tage mit ihrem Vater zu verbringen und vielleicht auch, um hier zu bleiben und einen Schlussstrich unter ihr altes Leben zu ziehen, das seit dem Unfalltod ihrer Tochter nicht mehr glücklich werden kann.
Das klingt nach unglaublich trauriger Geschichte, ist es auch, aber gleichzeitig ist es eine Geschichte voller Hilfsbereitschaft, Zusammenhalt und Hoffnung. Die Familie Lewis macht etwas aus diesen kostbaren Tagen, an ihrer Seite die Nachbarn und Freunde. Und in all der Trauer bleibt auch noch Platz für das kleine Nachbarmädchen, deren Mutter an Brustkrebs gestorben ist und die nun nicht nur von ihrer Großmutter umsorgt wird, sondern auch von Mary und Loraine und ihren Freundinnen Willa und Alene.
Wie immer bei Haruf tauchen auch wieder alte Bekannte aus anderen Episoden auf, unter anderem werden das alte Brüderpaar McPheron und die junge Frau, die sie aufgenommen haben, erwähnt (aus „Lied der Weite“). Man wartet beim Lesen schon richtig auf den ersten bekannten Charakter, irgendjemand erkennt man immer!
Kent Haruf hat mit seinem fiktiven Holt eine typische amerikanische Kleinstadt geschaffen. Die Menschen sind nicht viel herumgekommen, sie sind oft bigott und kleinlich, alles andere als liberal, mit Menschen, die anders sind, die kritisch sind (in „Kostbare Tage“ bekommt der Pfarrer Lyle sein Fett ab), tun sie sich schwer. Und dennoch gibt es ganz viele liebenswerte Menschen, die zusammenhalten, die da sind, wenn sie gebraucht werden, die Menschen beim Sterben nicht allein lassen, die Sorgen und Leid erleben und dennoch noch offen bleiben für andere.
Hier hat Haruf auch wunderbar beschrieben, wie es ist, jemand beim Sterben zu begleiten, wie sich Trauer und Abschied anfühlen. Und das macht er wie immer ganz schlicht und unaufgeregt, dabei hochliterarisch und unglaublich berührend. Ein wunderbarer Autor!
Kent Haruf muss man einfach lesen. Wie schön, dass er vom Diogenes Verlag übersetzt und verlegt wird. Ich habe jeden einzelnen Titel von ihm geliebt, aber „Kostbare Tage“ ist mein bisheriger Liebling.
Ein letzter, leiser Sommer 12. Juni 2020
Auch dieser Roman vom Autor Kent Haruf spielt in der fiktiven Kleinstadt Holt. Alle Romane des Autors spielen dort, so dass sich die einzelnen Geschichten lose berühren, auch in diesem Buch wird man alte Bekannte wiederfinden, wenn man die weiteren Bücher des Autors kennt.
Die Story um Dad Lewis ist nicht von viel Spannung oder überraschenden Wendungen geprägt - eher plätschert sie bedächtig und ruhig vor sich hin, nimmt den/die Leser/in mit auf eine bedächtige und melancholische Reise. Die Handlung umfasst jedoch nicht nur das langsame Ableben des Familienvaters Dad Lewis, sondern wirft auch einen Blick auf die Leben anderer Bewohner/innen der Stadt. Zentraler Punkt ist jedoch Dads Leben, das er im Sterbebett mehr oder minder reflektiert und mit Vergangenem hadert.
Der Autor schafft es das alltägliche Leben sehr klar und treffsicher darzustellen, nichts wirkt übertrieben oder maßlos, eher im Gegenteil. Die Sprache ist sehr ruhig und gesetzt. Die Beschreibungen sind beinah schon minimalistisch, dafür umso pointierter.
Die Charaktere wirken sehr realistisch und authentisch, das gesamte Setting ist sehr lebensnah. Die Handlung springt teilweise zwischen den Charakteren hin und her, es gibt nicht immer fließend Übergänge - mich hat das beim Lesen jedoch nicht gestört.
Eine weitere Besonderheit ist der Verzicht auf "Gänsefüßchen" in der wörtlichen Rede, was meinen Lesefluss zumindest auf den ersten Seiten ein wenig eingeschränkt hat. Ich konnte mich jedoch schnell daran gewöhnen und habe diesen Umstand nicht als zu störend wahrgenommen.
"Kostbare Tage" war für mich im Gesamten eine sehr emotionale und melancholische Begleitung eines Sterbenden und dessen Familie und Begleiter. Die Handlung war leise und gerade dadurch sehr lebendig.
Erinnerungen 09. Juni 2020
Klappentext
Es ist der letzte Sommer für Dad Lewis am Rand der Kleinstadt Holt – die er nie verließ, im Gegensatz zu seinem Sohn Frank, zu dem es keinerlei Kontakt mehr gibt, oder Tochter Lorraine, die nun zur Unterstützung zurückkehrt. Aber es kommen auch neue Gesichter und mit ihnen Geschichten: Die kleine Alice zieht im Nachbarhaus bei ihrer Großmutter ein, und der neue Reverend Lyle hat nicht nur mit den eigenwilligen Anwohnern, sondern auch mit der eigenen Familie zu kämpfen.
Meinung
Ich war schon öfter in dieser kleinen Stadt in den USA und freue mich jedesmal neue Bewohner kennen zulernen. Alte Menschen, Junge oder Kinder ganz egal jeder Mensch ist besonders, wenn man ihn durch die Augen von Kent Haruf betrachtet. Sie sind keine Heiligen, auch keine Verbrecher oder irgendwie anders auffallend. Sie sind Menschen mit einem normalen Alltag und einem normalen Familienleben, sie haben Probleme, Sorgen und auch Freude und Glück. Man sollte denken, das habe ich auch in meiner eigenen Familie oder meinem Bekanntenkreis. Nur mit soviel Wärme und respektvoller Distanz wie der Autor das Leben beschreibt hat man es eben nicht. Selber steht man mitten drin, hier kann man sich zurück lehnen, sich freuen, sich ärgern, weinen und alles was man sonst unterdrückt weil man niemanden verletzen möchte.
Trotz des allgegenwärtigen Todes von einem der Hauptpersonen ist es ein freundliches, glückliches Buch und ich freue mich schon auf meine nächste Reise nach Holt Colorado USA.
Es bleibt nur noch ein Sommer 09. Juni 2020
Dad Lewis wohnt mit seiner Frau am Rande der kleinen Stadt Holt. Obwohl es ein fiktiver Ort ist – in dem übrigens alle Bücher des Autors Kent Haruf spielen – wirkt er durch die bildhafte Beschreibung sehr realistisch.
Nach einem Arztbesuch weiß Dad Lewis, dass dies sein letzter Sommer sein wird. Er und seine Frau Mary sind seit mehr als fünfzig Jahren zusammen und sie will alles dafür tun, ihm in der letzten Lebensphase so gut wie möglich zur Seite zu stehen. Mary und Dad haben zwei Kinder, die beide außerhalb wohnen. Seine Tochter Lorraine kommt nach Hause, damit sie ihre Eltern in dieser schweren Zeit unterstützen kann. Mit seinem Sohn Frank hat er sich vor vielen Jahren entzweit und lange haben sie nichts mehr voneinander gehört.
Zu den Nachbarn haben die Lewis‘ ein gutes Verhältnis und der Zusammenhalt ist sehr stark, wie an kleinen Episoden zu spüren ist.
Wenn ich versuche, mich in Dads Lage hineinzuversetzen, dann stelle ich mir vor, in vielen Dingen ähnlich handeln zu wollen, wie er es getan hat. Es sind Erlebnisse aus der Vergangenheit, die jetzt wieder wichtig für ihn werden, berufliche Dinge, die er noch geregelt wissen will – und natürlich die Hoffnung darauf, Frank noch einmal zu sehen.
Der Schreibstil ist sehr eindrucksvoll, aufwühlend und herzbewegend. Haruf ist es gelungen, die ganzen Gefühle der Menschen in seine Worte zu legen – wie zum Beispiel Marys Liebe zu ihrem Mann mit diesem Satz: „Sie beugte sich vor, küsste ihn aufs Haar, legte einen Arm um seine Schultern und hielt seine altersfleckige Hand zärtlich an ihre Wange.“ Manchmal dachte ich, ich müsste „ganz vorsichtig“ lesen, um ja nichts zu zerbrechen und um die Gefühle nicht zu zerstören.
Ein großartiges Buch, das ich sehr gern weiterempfehle.
bewusstes Abschiednehmen 07. Juni 2020
Dad Lewis nutzt seinen letzten Sommer um sich vom Leben, seinen Lieben und der Vergangenheit zu verabschieden.
Seine Tochter Lorraine kommt zu ihm zurück, seine beiden engsten Mitarbeiter führen den Laden in seinem Sinne weiter, nur sein Sohn bleibt vorerst mal verschwunden.
Paralell dazu versucht der Pfarrer nach seiner Versetzung in Holt Fuß zu fassen, bei Nachbarin Berta zieht die kleine Alice ein und die beiden Johnson Damen versuchen auch ihr Leben Revue passieren zu lassen.

Kent Haruf beschreibt auf beeindruckende Weise wie ein Leben ganz bewusst Stück für Stück zu Ende geht, wie das Umfeld den kranken Mann dabei begleitet und welche Schritte ihm am Ende des Weges noch wichtig sind.
Das Buch ist sehr verständlich geschrieben und trotz mehrerer Handlungsstränge kann man der Handlung jederzeit gut folgen.
Ein Leben geht zu Ende 06. Juni 2020
Kent Haruf hat hier das Leben in einer kleinen (fiktiven) US-Stadt beschreiben.
Das hat mich interessiert - und es ist ihm vortrefflich gelungen.
Ein ruhiges Städtchen, in dem nicht allzu viel passiert. Die Bewohner kennen sich, die Nachbarn schauen aufeinander und kümmern sich umeinander, die Kirche hat einen hohen Stellenwert.
Diese Grundstimmung im Städtchen und die von schönen Sommertagen, in denen es warm, aber noch nicht zu heiß ist, wurde wunderbar transportiert.

Zur Handlung: Die Hauptperson liegt im Sterben und wird von Frau und Tochter begleitet. Der Sohn ist abwesend, seit Jahrzehnten schon, wir haben also keine Bilderbuch-Familie vor uns.
Daneben werden aber noch einige weitere Personen und Familien porträtiert.
Nicht nur jetzt aktuell, sondern mit manchen Rückblicken auch, was früher geschah.

Alles gut, wenn auch anstrengend zu lesen, da auf Anführungszeichen bei wörtlicher Rede verzichtet wird und ich deshalb oft mehrmals lesen musste, weil mir die Übergänge bei den Sprechenden nicht klar war. Fand ich unschön.

Insgesamt war es ein sehr ruhiges Buch mit einem gefühlt sehr authentischen Einblick in das Leben in Holt - aber eben dadurch auch nicht sehr fesselnd. Es plätscherte so vor sich hin, auch wenn das für ein Buch, das auch einen Sterbeprozess beschreibt, despektierlich klingt, so muss ich persönlich jetzt nicht noch mehr über Holt und seine Bewohner erfahren. Die Vorgängerbände werde ich vermutlich eher nicht lesen.
Ein leiser Abschied 03. Juni 2020
Ein weiteres Buch aus der Reihe um die Kleinstadt Holt.
Einige Jahre sind vergangen seit dem letzten Band und „Dad“ Lewis bekommt die Diagnose Krebs. Er hat nur noch wenige Wochen zu leben und verabschiedet sich langsam immer mehr.
Ein Buch der leisen Töne. Schon von der ersten Seite an nimmt man Abschied von Dad. Und er selbst tut das auch: von seinem Laden, seinen Nachbarn, den Angestellten. Und von Sohn Frank, der nichts mehr mit seinen Eltern zu tun haben will und schon lange fortgegangen ist.
Die Kleinstadt Holt mit ihren Bewohnern ist mir schon sehr ans Herz gewachsen. Jeder kennt jeden und man hat eine gute Nachbarschaft. Doch als Pfarrer Lyle mit seiner Familie die Gemeinde übernimmt, gibt es auf einmal böses Blut. Dies ist der zweite Handlungsstrang in der Geschichte und den fand ich nicht so gelungen. Nur wegen einer Predigt muss der Pfarrer schließlich gehen. Aber gut herausgearbeitet ist hier auch, wie engstirnig doch so eine kleine Stadt im Grunde noch ist.
Außerdem treffen wir auf Alice, deren Mutter gestorben ist und die nun bei ihrer Großmutter aufwächst. Hier hoffe ich auf ein Wiedersehen im nächsten Band.

Fazit: Auch, wenn dieser Band auch zauberhaft geschrieben ist, mich konnte er nicht so überzeugen wie die Vorgängerbücher. Es hat doch eher einen traurigen Unterton, obwohl der Autor zu vermitteln versucht, dass etwas von uns bleibt.
Am Ende der Hoffnung? 01. Juni 2020
Dad Lewis spürt, dass sein Leben zu Ende geht. Frau und Tochter versuchen, ihm den Abschied soweit als möglich zu erleichtern. Der Sohn, im Streit gegangen und seit Jahrzehnten schmerzlich vermisst, erscheint dem Sterbenden nur noch im Delirium. Ein Priester erntet für sein Engagement von der Gemeinde heftige Ablehnung. Eine Liebe, nein, zwei Lieben gehen zu Ende. Das Mädchen Alice hingegen findet Frauen, die sich kümmern und seine eher triste Jugend ein wenig verschönern.
In Rückblenden beleuchtet Kent Haruf das Leben des alten Ehepaares Lewis und seiner Kinder. Er schreibt über Menschen, gescheitert und am Ende ihrer Hoffnungen, dennoch getragen von einer kleinen Gruppe. Wieder führt er uns nach Holt, wo der Leser bereits die eine oder andere erwähnte Person kennt. Der Autor erzählt in ruhigem Ton vom Leben der Menschen, die am Rand der Gesellschaft in sehr bescheidenen Verhältnissen, aber meist zufrieden, ihr Dasein fristen. Der Roman bietet einen hohen Wiedererkennungswert. Diesen Teil von Amerika muss der Autor wohl gut gekannt haben.
Was ich bei diesem Buch von Haruf aber vermisse, ist die unklare Skizzierung des Aussehens der Personen. Man kann sich ein Bild davon machen, was sie denken und empfinden, aber nicht, wie sie äusserlich sind. Und das ist doch ein wesentlicher Bestandteil beim Lesen. So fehlt insgesamt die Farbe, das Bildliche. Vielleicht erscheint mir Holt deshalb als ein grauer, staubiger Ort, an dem ich nicht wohnen möchte. Der Schluss scheint mir etwas abrupt, das Schlusskapitel nicht abgerundet. Lediglich langanhaltende Blizzards und nächtliche Stürme werden angekündigt. Insgesamt wenig Hoffnung am Ende.
Bewegend und einfühlsam 30. Mai 2020
von Tara
„Kostbare Tage“ ist einer der sechs Romane des amerikanischen Schriftstellers Kent Haruf, die in der fiktiven Kleinstadt Holt im US-Bundesstaat Colorado spielen.

Im Mittelpunkt der Handlung steht dieses Mal 77-jährige Dad Lewis, der die Kleinstadt niemals verlassen hat. Er ist an Krebs erkrankt und seine Tochter Lorraine kommt um ihn - bzw. ihre Mutter bei seiner Pflege - zu unterstützen. Zu seinem Sohn Frank ist der Kontakt schon vor Jahren abgebrochen.

Außerdem nehmen Alice, die ihre Mutter verloren hat und nun bei ihrer Großmutter lebt und der neue Reverend Lyle - der nicht bei allen Einwohnern Holts gut ankommt - noch einen großen Teil der Handlung ein.

Nach und nach lernt der Leser die Einwohner der Kleinstadt Holt kennen und muss feststellen, dass jeder sein Päckchen zu tragen hat.

Kent Haruf beschreibt jeden seiner Charaktere sehr differenziert und man bekommt ein gutes Bild der einzelnen Charaktere, die durchweg authentisch wirken. Dabei sind die Beschreibungen stets neutral und ohne Wertung, so dass man sich als Leser ein ganz eigenes Bild machen kann.

Der Schreibstil von Kent Haruf ist ruhig, unaufgeregt, einfühlsam, intensiv und lässt sich flüssig lesen. Durch die kurzen Kapitel und durch die Wechsel zwischen der Gegenwart und den Erinnerungen von Dad Lewis, wurde ich immer zum Weiterlesen animiert und habe das Buch nur ungern aus der Hand gelegt.

Mit diesem Buch begibt man sich direkt in die Kleinstadt Holt, an einen Ort, an dem die Uhren einen Ticken langsamer laufen und an dem man direkt an dem Leben der Einwohner teilnehmen kann. Von mir gibt es wieder eine klare Leseempfehlung für Leser, die ruhige, klare Romane ohne Action mögen.
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